Computertomografie (CT)

Wann wird eine Computertomografie (CT) durchgeführt?

Ein Hauptgrund für die Durchführung einer Computertomographie (CT) ist die überlagerungsfreie Darstellung von Körperstrukturen, die auf herkömmlichen Röntgenbildern in dieser Form nicht zu sehen sind.
Die erfassten Daten können mit Hilfe eines Computers nachberechnet werden, um so Bilder in jeder beliebigen Raumebene bzw. dreidimensional zu erstellen, was die diagnostische Aussagekraft unter Umständen deutlich erhöhen kann.

Was ist vor einer CT-Untersuchung zu beachten?

Aktuelle CT-Scanner bestehen nur noch aus einem breiteren Ring, durch den der Patient auf dem Untersuchungstisch liegend hindurchgefahren wird. Platzangst ist somit kein Thema mehr!

Für einige CT-Untersuchungen (Bauch, Becken) bekommen Sie vor der Untersuchung ein Kontrastmittel zu Trinken (ca. 0,5 l), damit die Darmstrukturen besser abgrenzbar sind.

Für eine Untersuchung mit Kontrastmittelgabe müssen Sie „nüchtern“ erscheinen, d.h. mindestens 2 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen oder trinken. Dies wird Ihnen bei der Anmeldung zur Untersuchung noch einmal mitgeteilt.

Wie läuft eine CT-Untersuchung ab?

Während der Untersuchung liegen Sie sich auf einem Tisch, auf dem Sie für die Untersuchung durch einen Ring gefahren werden. Bleiben Sie während der Untersuchung ganz entspannt ruhig liegen und befolgen Sie die Atemkommandos, die Ihnen über einen Lautsprecher gegeben werden.

Die gesamte Untersuchung dauert in der Regel 3-10 Minuten. Bei einigen Untersuchungen ist unter Umständen eine sogenannte „Spätaufnahme“ erforderlich, so dass Sie nach erfolgter Untersuchung noch einmal bis zu 10 Minuten auf dem Untersuchungstisch liegen bleiben sollten (nicht innerhalb des Ringes), um noch einen Spätscan durchzuführen.

Für viele Untersuchungen wird über eine Vene (meistens am Arm) ein Kontrastmittel mit einer automatischen Spritze verabreicht, um Blutgefäße oder bestimmte Körperorgane (z. B. Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren) hervorzuheben, damit sie besser sichtbar werden. Dieses Kontrastmittel kann im Körper während der Gabe ein kurzzeitiges Wärmegefühl hervorrufen, dies ist völlig normal.

Ist eine CT-Untersuchung gefährlich?

Eine CT-Untersuchung ist in der Regel völlig schmerzfrei. Die Röntgenstrahlen sind nicht zu spüren. Wir verwenden einen CT-Scanner neuester Bauart (Baujahr 2007), der mit sehr niedrigen Strahlendosen arbeitet.

Es gibt Patienten, die auf das über die Vene verabreichte Kontrastmittel allergisch reagieren können.
Sollte eine Kontrastmittelallergie bei Ihnen bekannt sein, teilen Sie uns dies unbedingt vor der Untersuchung mit.
Wir verwenden ausschliesslich nichtionische Kontrastmittel, die mittlerweile sehr sicher geworden sind und nur noch ein geringes Allergiepotential besitzen. Nebenwirkungen des Kontrastmittels sind damit im Vergleich zu früheren Untersuchungen deutlich seltener geworden.



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