Kernspintomografie (MRT)

Wann wird eine Kernspintomographie (MRT) durchgeführt?

Die Gründe für die Durchführung einer Kernspintomographie (MRT) sind sehr vielfältig.

Ein Hauptgrund für die Anwendung der Kernspintomografie ist, dass sie eine sehr genaue und differenzierte Darstellungen vieler Körpergewebe in beliebigen Raumebenen liefert, wie z.B. Gehirnsubstanzen, Bauchorgane, Muskulatur und knorpelige Gelenkstrukturen.

Was ist vor einer MRT-Untersuchung zu beachten?

Sollten Sie Platzangst haben, so müssen Sie dies vor Beginn der Untersuchung dem betreuenden Personal mitteilen, damit unter Umständen ein Beruhigungsmittel verabreicht werden kann.

Während der Untersuchung werden vom Gerät laute Klopfgeräusche erzeugt. Dies ist völlig normal. Deshalb bekommen Sie als Patient Ohrstöpsel oder einen Kopfhöher als Gehörschutz.

Wichtig ist, dass Sie vor der Untersuchung alle Metallteile ablegen. Elektronische Gegenstände wie Uhren, Kreditkarten und andere Chipkarten dürfen nicht in den Untersuchungsraum gebracht werden, da sie durch das starke Magnetfeld unbrauchbar gemacht werden.

Patienten, die einen Herzschrittmacher oder eine Herzklappe aus Metall im Körper haben, dürfen NICHT untersucht werden!

Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?

Während der Untersuchung liegen Sie auf einem Tisch, der in eine 80cm lange Röhre (Magnet) hineingefahren wird. Wichtig ist, dass Sie absolut ruhig liegen und gleichmäßig atmen bzw. die Atemanweisungen beachten, damit die Aufnahmen anschliessend beurteilbar sind.

Um die Aussagekraft der Untersuchung zu erhöhen, kann es für bestimmte Fragestellungen notwendig sein, ein Kontrastmittel über eine Armvene zu verabreichen. Das Kontrastmittel ist im Allgemeinen gut verträglich.

Die Untersuchungsdauer hängt stark von der zu untersuchenden Region ab, beträgt im Durchschnitt aber 20 bis 35 Minuten.

Während der Untersuchung halten Sie eine Klingel in der Hand, mit der Sie sich jederzeit bemerkbar machen können.

Ist eine MRT-Untersuchung gefährlich?

Schädliche Nebenwirkungen durch die Kernspintomographie konnten bisher nicht nachgewiesen werden.
In den ersten Wochen einer Schwangerschaft sollte zum Schutze des ungeborenen Lebens diese Untersuchungsmethode nicht angewendet werden.
Während der Untersuchung muß ein Gehörschutz getragen werden, damit durch die lauten Klopfgeräusche keine Gehörschäden entstehen.
Bei bestimmten Untersuchungen kann es kurzfristig zu einer Erhöhung der Körpertemperatur um bis zu 1,5°C kommen.
Metallene oder magnetische Gegenstände können die Untersuchung stören oder Schäden am Patienten herbeiführen. Daher dürfen Patienten mit Herzschrittmachern und metallenen Herzklappen nicht in die unmittelbare Nähe des Untersuchungsraumes kommen.